Normen

Kurzinformation zu Persönlicher Schutzausrüstung (PSA)

Persönliche Schutzausrüstung (PSA) gem. Richtlinie 89/686/EWG dient dem Schutz des Trägers. Sie wird in drei Kategorien eingeteilt.

PSA Kategorie I

Schutzkleidung der Kategorie I schützt vor einfachen persönlichen Risiken deren Auswirkung vom Benutzer rechtzeitig und ohne Gefahr wahrgenommen werden kann. Z.B. Rallyekombi gegen Schmutz. Für Schutzkleidung der Kategorie I muss keine EG-Baumusterprüfbescheinigung ausgestellt werden.

PSA Kategorie II

In dieser Kategorie werden alle PSA erfasst, die weder der Kategorie I noch der Kategorie III zugeordnet sind. Sie schützt Personen vor Gefahren mittleren Risikos, z.B. Warnschutzbekleidung oder leichter Hitzeschutz. Eine externe Stelle muss Schutzkleidung der Kategorie II zertifizieren und eine EG-Baumusterprüfbescheinigung ausstellen. Diese ist für 5 Jahre gültig.

PSA Kategorie III

Kategorie III werden alle PSA zugeordnet, die gegen tödliche Gefahren oder ernste irreversible Gesundheitsschäden schützen sollen und bei denen man davon ausgehen muss, dass der Benutzer die unmittelbare Wirkung der Gefahr nicht rechtzeitig erkennen kann, z.B. die Gefahr eines Störlichtbogens oder Chemikalienspritzer. Die Zertifizierung muss ebenfalls durch eine externe Stelle erfolgen. Außerdem unterliegt PSA der Kategorie III einem EG-Qualitätssicherungssystem welches die Überwachung sicherstellt und die Prüfung in regelmäßigen Abständen wiederholt. Die ausgestellte EG-Baumusterprüfbescheinigung ist ebenfalls für 5 Jahre gültig.

Veredelung und Veränderung von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) Kat. II und Kat. III

Besonders bei der Veredelung von Persönlicher Schutzausrüstung (PSA) ist es notwendig, dass die Art der Veredelung speziell auf die Baumusterprüfbescheinigung der PSA abgestimmt ist und dementsprechend nachzertifiziert ist. Auch hier bietet PLANAM eine Vielzahl an zertifizierten Möglichkeiten, Ihr Firmen-Logo auf die PSA aufzubringen. Bei jeglicher Veränderung von PSA, die nicht nachzertifiziert ist, erlischt die Baumusterprüfbescheinigung und der vollständige Schutz des Trägers ist nicht mehr gewährleistet.

EN 343

EN 343

Die Europäische Norm klärt die Anforderungen an die Schutzkleidung gegen schlechtes Wetter. Die geprüften Parameter dieser Norm sind der Wasserdurchgangswiderstand (Wasserdichtheit) und der Wasserdampfdurchgangswiderstand (Atmungsaktivität).

Diese beiden Parameter werden ebenfalls in 3 Klassen eingestuft.

Für den Wasserdurchgangswiderstand werden gefordert:

  • Klasse 1 = > 8000 Pa vor der Vorbehandlung des Gewebes
  • Klasse 2 = > 8000 Pa nach der Vorbehandlung und vor der Vorbehandlung des Gewebes und der Nähte
  • Klasse 3 (beste Note) = > 13000 Pa nach der Vorbehandlung des Gewebes und der Nähte und vor der Vorbehandlung der Nähte

Für den Wasserdampfdurchgangswiderstand:

  • Klasse 1 Ret > 150
  • Klasse 2 Ret 20 > = 150
  • Klasse 3 (beste Note) Ret 0 > = 20
EN 342

EN 342 Schutzkleidung gegen Kälte

Die Schutzkleidung wird bei Arbeiten in Kühlhäusern getragen. Um optimalen Schutz zu bieten, muss die Bekleidung als Anzug (Parka – Latzhose, Blouson – Latzhose oder Overall) getragen werden. Weiterhin entsprechende Kopf- und Handbedeckung sowie Schutzschuhe. Bei dem Prüfverfahren nach EN 342 wird die Wärmeisolation sowie die Luftdurchlässigkeit getestet.

Das Piktogramm gibt Auskunft über den Grad der Schutzwirkung. Die Zahlen, die sich darunter befinden, bedeuten z. B. 0,477 (B) gemessene resultierende Grundwärmeisolation bei stehender Tätigkeit, sehr leichter und mittlerer Belastung. Entsprechende Einsatzdauer bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen entnehmen Sie bitte, anhand des gemessenen Wertes, der folgenden Tabelle:

Isolation
l cl.r
m² K/W
Träger mit stehender
Tätigkeit 75 W/m²
Träger mit Tätigkeit
in Bewegung
leicht 115 W/m²
Träger mit Tätigkeit
in Bewegung
mittel 170 W/m²
  8h 1h 8h 1h 8h 1h
0,17 19 11 11 2 0 -9
0,23 15 5 5 -5 -8 -19
0,31 11 -2 -1 -15 -19 -32
0,39 7 -10 -8 -25 -28 -45
0,47 3 -17 -15 -35 -38 -58
0,54 -3 -25 -22 -44 -49 -70
0,62 -7 -32 -29 -54 -60 -83
EN 14058

EN 14058 (Weste) Arbeiten in kühler Umgebung

Bei gemäßigt niedrigen Temperaturen werden Kleidungsstücke gegen örtliche Abkühlung des Körpers auch für Aktivitäten im Innenbereich verwendet, so z. B. in der Lebensmittelindustrie. In diesen Fällen brauchen die Kleidungsstücke oftmals nicht aus wasserdichten oder luftundurchlässigen Materialien hergestellt zu werden. Die Kleidungsstücke dienen zum Schutz des Körpers gegen kühle Umgebungen.

DIN EN ISO 20471

Neue Norm DIN EN ISO 20471 für Warnschutzbekleidung

Dunkelheit und schlechte Sichtverhältnisse sind große Risikofaktoren bei Arbeiten im Freien. Besonders Gefahrensituationen im Straßenverkehr, wie z.B. an Baustellen, werden häufig unterschätzt. Auch im Gleisbereich der Bahn, an Flughäfen oder im Hafenbereich hat gute Sichtbarkeit oberste Priorität. Die neue Norm DIN EN ISO 20471 ersetzt die bisherige Norm DIN EN 471. Warnschutzkleidung, die nach DIN EN 471 zertifiziert ist darf jedoch weiterhin verkauft und getragen werden. Wir geben Ihnen einen kurzen Einblick in die wesentlichen Änderungen von DIN EN 471 zu DIN EN ISO 20471:

Neue Definition der Risikostufen
Die neue Norm DIN EN ISO 20471 differenziert nicht mehr zwischen professionellem und nicht-beruflichem Einsatz. Sie bezieht sich generell auf alle Risikosituationen, in denen die Gefahr, übersehen zu werden herrscht und ausschließlich auf Warnkleidung für hohes Risiko. Die Bekleidungsklassen 1, 2 und 3 gibt es weiterhin. Die Klassifizierung der Retroreflektion der Reflexstreifen wurde vereinheitlicht und entspricht der ehemaligen Klasse 2.

Änderungen beim Design
Die Erkennbarkeit der menschlichen Gestalt soll hervorgehoben werden. Fluoreszierendes Material und horizontale Reflexstreifen sollen Torso und, wenn vorhanden, Hosenbeine und Ärmel umschließen. Erzeugnisse der Klasse 3 müssen den Torso umschließen und entweder Ärmel mit Reflexstreifen oder lange Hosenbeine mit Reflexstreifen haben. Warnwesten oder Warnlatzhosen können einzeln also nicht mehr nach Klasse 3 zertifiziert werden. Ein Reflexstreifen um den Bauch bei der Warnschutz Latzhose wird bei der Mengenberechnung nicht mehr berücksichtigt.

Klare Kombinationen aus horizontalen und vertikalen retroreflektierenden Streifen bieten den besten visuellen Kontrast mit den meisten Hintergründen. Übermäßig diagonale Elemente und unklare Formen sind zu vermeiden. Mit der neuen Norm DIN EN ISO 20471 sind auch Bekleidungskombinationen, z.B. Warnschutz Jacke mit Warnschutz Hose, zertifizierbar.

Neues Piktogramm
Piktogramm WarnschutzkleidungDie Kennzeichnung erfolgt mit dem neuen Piktogramm und ohne Klasse der Retroreflektion der Reflexstreifen. Das „X“ steht für die Klasse (1, 2 oder 3) in Abhängigkeit des sichtbaren Hintergrund- und Reflexmaterials.

Zusätzlich muss in der Gebrauchsanweisung des Bekleidungsteils der Hinweis ergänzt werden, dass die Lebensdauer des Produkts nicht allein an der Anzahl der Reinigungszyklen, sondern auch von Gebrauch, Pflege und Lagerung abhängig ist.

Materialanforderungen
Die Prüfnormen, die die Anforderungen an das Hintergrund- und Kontrastmaterial regeln, wurden aktualisiert. Speziell die Anforderungen an den Farbraum des fluoreszierenden Materials wurden erhöht. Zusätzlich wurde die Anforderung des Wasserdampfdurchgangswiderstandes in die Norm aufgenommen.

PLANAM Warnschutzkleidung nach DIN EN ISO 20471
Die Umzertifizierung von PLANAM Warnschutzkleidung von DIN EN 471 auf DIN EN ISO 20471 ist erfolgt. Das Design und die Qualität der Ware bleiben unverändert. Auf Grund des hohen Lagerbestandes um Ihnen die ständige Lieferfähigkeit zu garantieren, wird es jedoch noch dauern, bis Ware, die nach neuer Norm ausgezeichnet ist, ab Lager verfügbar sein wird.

EN 471

EN 471

Die Europäische Norm regelt die Anforderungen an das reflektierende Material, das für die Warnkleidung zu verwenden ist, sowie die Mindestflächen und die Anordnung der Materialien zueinander. Die Mindestfläche des sichtbaren Materials, das heißt des fluoreszierenden Hintergrundmaterials in Kombination mit dem reflektierenden Material, wird in 3 Klassen aufgeteilt: Die Klasse 3 ist die höchste Klasse, mit der höchsten Sichtbarkeit. Die Klasse 1 ist die geringste Sichtbarkeitsklasse, die mindestens erreicht sein muss, um ein Zertifikat zu erhalten. Das Reflexband wird in 2 Klassen nach den Mindestrückstrahlwerten unterteilt. Die Klasse 2 ist die höchste Klasse, die ein Reflexband erzielen kann.

Die obere Zahl im Piktogramm kennzeichnet die Klasse der Fläche des Hintergrundund Reflexmaterials, die untere Zahl kennzeichnet die Klasse des reflektierenden Materials.

EN ISO 11611

EN ISO 11611 ersetzt ehemals EN 470-1 Schutzkleidung für Schweißen und verwandte Verfahren

Kleidung gemäß EN ISO 11611 dient dem Schutz einer Person beim Schweißen sowie bei verwandten Verfahren mit vergleichbaren Gefährdungen. Diese Bekleidung schützt den Träger gegen kleine Metallspritzer und sogenannte Schweißperlen sowie gegen kurzzeitigen Kontakt mit Flammen und gegen Stahlungshitze aus dem Lichtbogen. Sie bietet unter üblichen Schweißbedingungen in begrenztem Maße elektrische Isolation gegenüber unter Gleichspannung bis ungefähr 100 V stehenden elektrischen Leitern.

Nach EN ISO 11611 teilt man die Kleidung je nach Schutzwirkung in folgende Klassen ein:
Klasse 1 = Schutz gegen weniger riskante Schweißarbeiten und Situationen mit wenigen Spritzern und geringer Strahlungshitze
Klasse 2 = Schutz gegen riskante Schweißarbeiten und Situationen mit hoher Strahlungshitze

EN 470-1

EN 470-1 Schweißerschutz

Diese Kleidung schützt gegen kleine Metallspritzer (Schweißperlen) und gegen kurzzeitigen Kontakt mit Flammen. Schutzkleidung für Schweißen und ähnliche Verfahren, Schutzkleidung gegen Hitze und Flammen. Diese Schutzkleidung brennt nicht weiter, wenn sie unbeabsichtigt mit einer Zündflamme berührt wird. Sie schützt den Träger gegen Metallspritzer beim Schweißen oder Schneiden, aber nicht unbedingt gegen größere Mengen von flüssigem Metall bei Gießarbeiten.

EN ISO 11612

EN ISO 11612 ersetzt ehemals EN 531, Schutz für hitzeexponierte Industriearbeiter

Schutzkleidung, die für den Schutz gegen kurzen Kontakt mit Flammen und wenigstens eine Art von Hitze vorgesehen ist. Die Hitze kann konvektiv, strahlend oder durch große flüssige Metallspritzer verursacht werden – oder in Kombination dieser Einwirkungen eintreten. Die Anforderungen an die begrenzte Flammausbreitung müssen immer erfüllt sein.

Code A1-A2 = Schutz gegen begrenzte Flammausbreitung
Code B1-B3 = Schutz gegen konvektive Hitze
Code C1-C4 = Schutz gegen Strahlungshitze
Code D1-D3 = Flüssige Aluminiumspritzer
Code E1-E3 = Flüssige Eisenspritzer
Code F1-F3 = Kontakthitze
EN 531

EN 531 Schutz für hitzeexponierte Industriearbeiter

Schutzkleidung, die für den Schutz gegen kurzen Kontakt mit Flammen und wenigstens eine Art von Hitze vorgesehen ist. Die Hitze kann konvektiv, strahlend oder durch große flüssige Metallspritzer verursacht werden – oder in Kombination dieser Einwirkungen eintreten. Die Anforderungen an die begrenzte Flammausbreitung müssen immer erfüllt sein. Ein erhöhter Sauerstoffgehalt der Luft verringert den Schutz der Kleidung gegen Entflammen.

Warnung: Die begrenzte Flammenausbreitung geht verloren, wenn die Kleidung mit entzündlichen Stoffen verunreinigt wird. Verschmutzte Kleidung kann zu einer Reduzierung des Schutzes führen.

Code A = begrenzte Flammausbreitung
Code B1-B5 = Schutz gegen konvektive Hitze
Code C1-C4 = Schutz gegen Strahlungshitze
Code E1-E3 = Schutz gegen Flüssigeisen
Code E1 = 60 g bis 120 g
Code E2 = 121 g bis 200 g
Code E3 = > 201 g
EN 13034 Typ 6

EN 13034 Typ 6 Chemikalienschutz

Schutzkleidung mit eingeschränkter Schutzwirkung gegen die Einwirkung kleiner Mengen versprühter (flüssige Aerosole, Spray) oder verspritzter (mit niedrigem Druck auftreffende) Chemikalien geringer Gefährlichkeit. Keine vollständige Barriere gegen Flüssigkeitspermeation, da der Anwender bei Kontamination rechtzeitig geeignete Maßnahmen treffen kann. Die Schutzkleidung wird z. B. in der Chemie- und Erdölindustrie sowie der Labortechnik eingesetzt.

Jede der Anforderungen wird in Leistungsstufen klassifiziert. Diese sind in der EN 14325, Prüfverfahren und Leistungseinstufung für Materialien, Nähte, Verbindungen und Verbünde erfasst.
Die Prüfungen von R und P erfolgen mit Referenzchemikalien H2SO4 (30 %ig), NaOH (10 %ig), o-Xylen (Lösungsmittel, unverdünnt), Butan-1-ol (Lösungsmittel, unverdünnt). Es ist darauf zu achten, dass eine Übertragung der Ergebnisse auf andere Chemikalien nicht möglich ist bzw. die Durchführung entsprechender Zusatzprüfungen erfordert.

Leistungsstufen

  • H2SO4 R = Klasse 3, P = Klasse 3
  • NaOH R = Klasse 3, P = Klasse 3
  • Klasse 3 = R > 95 %, P < 1 %
  • Klasse 2 = R > 90 %, P < 5 %
  • Klasse 1 = R > 80 %, p < 10 %

Die Bekleidung schützt nicht vor organischen Lösungsmitteln.

EN 1149

EN 1149-3 Prüfverfahren Messung des Ladungsabbaus

Messung des Abbaus elektrostatischer Ladung von der Oberfläche von Kleidungsmaterialien. Ladungsabbau = die Wanderung von Ladung über oder durch ein Material, wodurch die Ladungsdichte oder das Oberflächenpotenzial an dem Punkt, an dem sich die Ladung befand, verringert wird.

Typische Einsatzgebiete sind Versorgungsbetriebe (z. B. Gas, Flüssigbrennstoffe, Treibstoffe), Petrochemie, Tankstellen, Tankreinigungen etc.

Auf sichere Erdung z. B. durch leitfähiges Schuhwerk (Durchgangswiderstand des Schuhs < = 10ex8) ist zu achten. Vollständige Körperbedeckung (auch der darunter getragenen Kleidung), in Ex-Bereichen nicht ausziehen. Kleidung stets geschlossen tragen. Ein Einsatz in der Explosionszone 0 und für Gas-/Dampf- und Luftgemische der Explosionsgruppe IIC erfordert zusätzliche arbeitsspezifische Risikoanalysen.

EN 1149-5 Leistungsanforderungen für elektrostatische Eigenschaften

Diese Norm ist Teil einer Normenserie von Prüfverfahren und Anforderungen für elektrostatische Eigenschaften von Schutzkleidung. Sie legt für elektrostatisch ableitfähige Schutzkleidung die Anforderungen zur Vermeidung von zündfähigen Entladungen fest. In brennbaren Atmosphären, die mit Sauerstoff angereichert sind, können die Anforderungen möglicherweise nicht genügen. Diese Norm gilt nicht für den Schutz vor Netzspannung.

EN 61482-1-2 cl. 1

EN 61482-1-2 Klasse 1 Lichtbogenschutz (4 kA/500 ms)

Die Norm bezieht sich auf eine Prüfung, die die Einwirkung eines Störlichtbogens auf die Körpervorderseite in Höhe des Brustbereiches simuliert. Die Kleidung ist keine elektrisch isolierende Schutzkleidung – sie dient nicht als Schutz gegen Körperdurchströmung.
Zum vollständigen Personenschutz ist geeignete zusätzliche Schutzausrüstung (z. B. Handschuhe, Hauben, Visier) zu tragen. Kleidung stets geschlossen tragen. Die Schutzkleidung ist bei Arbeiten im Niederspannungsbereich wie z. B. Hausanschlusskästen zu tragen, um den Träger gegen die thermischen Auswirkungen eines Störlichtbogens zu schützen.

RWE

RWE Eurotest 10 kA/500 ms

HACCP

HACCP

Der Begriff HACCP steht für "Hazard Analysis and Critical Control Points" was bedeutet "Gefahrenanalyse und kritische Lenkungspunkte". Die HACCP ist keine gesetzliche Vorschrift sondern ein Leitfaden bei dem unternehmensindividuelle Anforderungen möglich sind. Bei diesem Leitfaden handelt es sich nicht um PSA sondern es geht um den Schutz des Lebensmittels.

DIN EN 10524

DIN EN 10524

Die Arbeitskleidung nach DIN 10524 ist keine PSA die den Träger der Kleidung schützt. Die Normvorgaben dienen der Einhaltung von hygienisch einwandfreien Bedingungen beim Umgang mit Lebensmitteln. Art und Umfang der Arbeitsbekleidung ist auf die jeweils nötigen Gegebenheiten am Arbeitsplatz, die Art der Produkte und Prozesse abzustellen. Die Arbeitsbekleidung in Lebensmittelbetrieben sollte vermeiden, dass durch eine ungeeignete Bekleidung bzw. einen nicht bestimmungsgemäßen Zustand eine nachteilige Beeinflussung der hergestellten, behandelten oder in Verkehr gebrachten Lebensmittel eintreten kann. Je nach Analyse der Risikoklasse (RK 1-3) ist der Wechsel der Kleidung vorgeschrieben: RK 1 = wöchentlicher Wechsel, RK 2 = täglicher Wechsel, RK 3 = mindestens täglicher Wechsel; bei allen Klassen kann je nach Verschmutzung ein früherer Wechsel notwendig sein.

 

OEKO-TEX® Standard 100

Der OEKO-TEX® Standard 100 ist ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte aller Verarbeitungsstufen. Beispiele für zertifizierbare Artikel: rohe und gefärbte/veredelte Garne, rohe und gefärbte/veredelte Gewebe und Gestricke, konfektionierte Artikel (Bekleidung aller Art, Heim- und Haustextilien, Bettwäsche, Frottierwaren, textile Spielwaren u.v.m.)

Kriterien
Die Schadstoffprüfungen umfassen:

  • gesetzlich verbotene Substanzen
  • gesetzlich reglementierte Substanzen
  • bekanntermaßen gesundheitsbedenkliche (jedoch noch nicht gesetzlich geregelte Chemikalien)
  • sowie Parameter zur Gesundheitsvorsorge

In ihrer Gesamtheit gehen die Anforderungen deutlich über bestehende nationale Gesetze hinaus.

Warum OEKO-TEX®?
Der OEKO-TEX® Standard 100 wurde zu Beginn der 1990er Jahre als Reaktion auf das Bedürfnis von Verbrauchern und der allgemeinen Öffentlichkeit nach gesundheitlich unbedenklichen Textilien entwickelt. „Gift in Textilien“ und andere Negativschlagzeilen waren zu dieser Zeit weit verbreitet und stempelten die bei der Textilherstellung verwendeten Chemikalien pauschal als negativ und gesundheitsgefährdend ab.
Die Ansprüche an moderne Textilprodukte lassen sich allerdings nicht ohne den Einsatz bestimmter chemischer Substanzen verwirklichen. Modische Farben, leichte Pflege, lange Lebensdauer und viele weitere funktionelle Eigenschaften von Textilien werden heute gefordert und sind je nach Verwendungszweck (z. B. bei Berufskleidung und Schutzkleidung) zum Teil unentbehrlich.

 

Die UV-Schutzkleidung mit integriertem Sonnenschutzfaktor

Das größte menschliche Organ, die Haut, ist gerade im Sommer großen Gefahren ausgesetzt. Die UV-Strahlen der Sonne können das Hautkrebsrisiko steigern. Normale Textilien sind strahlendurchlässig und bieten keinen ausreichenden Schutz. Zertifizierte Sicherheit garantiert die UV-Schutzkleidung von PLANAM.
Ausgestattet mit den UV-Schutz-Zertifikaten „PROTECT 80“ und „PROTECT 40“ gewährleistet die Kollektion eine optimale Prävention. Wie bei Sonnenschutzmitteln kennzeichnet der Wert den Schutzfaktor für eine gefahrlose, längere Verweildauer. Mit den Planam-Modellen kann sich der Träger also 80 bzw. 40 Mal länger in der Sonne aufhalten als ungeschützt. Die veredelte Bekleidung mit integriertem Sonnenschutzfaktor bietet somit den optimalen Schutz für die Haut. Empfindliche Menschen können sich länger in der Sonne aufhalten, ohne sich am ganzen Körper eincremen zu müssen. Wichtig ist es dabei, den individuellen Hauttyp zu kennen, um die Eigenschutzzeit (Zeitspanne der möglichen Sonnenexposition ohne Hautschäden zu riskieren) zu bestimmen. Der ausgewiesene UV-Schutzfaktor (z.B. Protect 80) definiert, um welchen Faktor die Eigenschutzzeit alleine durch das Tragen von Textilien verlängert werden kann.
Beispiel: Hauttyp 2: UPF 80 x Eigenschutzzeit 10 min. = 800 min. Schutz / Tag.

Merkmale Hauttyp 1 Hauttyp 2 Hauttyp 3 Hauttyp 4
Haut sehr hellhäutig hellhäutig hell-/dunkelbraun hellbraun, olive
Haar rot oder blond blond, braun hellbraun, braun dunkelbraun, schwarz
Augen blau, selten braun blau, grün, grau grau, braun braun, dunkel
Sonnenbrand immer stark, schmerzhaft häufiger stark, schmerzhaft selten, mäßig fast nie
Eigenschutz der Haut 5 - 10 Minuten 10 - 20 Minuten 20 - 30 Minuten 40 Minuten
 

Reflexband 3M™ Scotchlite™ 8910

3M™ Scotchlite™ Reflexgewebe 8910 Silber wurde entwickelt, um auf Warnbekleidung sowie Arbeits- und Berufskleidung, die Sichtbarkeit des Trägers bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen zu verbessern. Bei Anstrahlung durch Autoscheinwerfer leuchtet das Material weiß auf, selbst wenn sich der Träger am Straßenrand befindet. Scotchlite™ Reflexgewebe 8910 Silber besteht aus direktverspiegelten offenen Glaskugeln, die auf ein haltbares Mischgewebe (65 % Polyester/35 % Baumwolle) aufgebracht werden. Es übertrifft bei Weitem die in der höchsten Leistungsstufe (Klasse 2) geforderten Mindestrückstrahlwerte. Die retroreflektierenden Eigenschaften sind unabhängig von der Ausrichtung auf der Kleidung.

Reflexband 3M™ Scotchlite™ 8935

3M™ Scotchlite™ Reflexgewebe 8935 Silber wurde entwickelt, um nach dem Auftragen auf Warnbekleidung, insbesondere schwerentflammbarer Arbeitskleidung, die Sichtbarkeit des Trägers bei Dunkelheit und schlechten Sichtverhältnissen zu verbessern. Gleichzeitig zeichnet sich das Produkt durch eine sehr hohe Hitzebeständigkeit und eine hervorragende Haltbarkeit im Gebrauch aus. Bei Anstrahlung durch Autoscheinwerfer leuchtet das Material weiß auf, selbst wenn sich der Träger am Straßenrand befindet.

Scotchlite™ Reflexgewebe 8935 Silber besteht aus direktverspiegelten offenen Glaskugeln, die mit einer speziellen Bindeschicht auf ein haltbares, schwerentflammbares 100 % Baumwollgewebe aufgebracht werden. Es übertrifft bei weitem die in der höchsten Leistungsstufe (Klasse 2) geforderten Mindestrückstrahlwerte. Die retroreflektierenden Eigenschaften sind unabhängig von der Ausrichtung auf der Kleidung.

Das qualitativ hohe Reflexband kann bei 60 °C Haushaltswäsche 50 Zyklen gemäß EN 471 gewaschen werden.

Die gleichbleibend hohe Qualität von Scotchlite™ Reflexgewebe wird durch eine nach ISO 9002 zertifizierte Produktion gewährleistet.

3M und Scotchlite sind Handelsmarken von 3M.

 

3M™ Thinsulate™ Insulation

– eine moderne Fasertechnologie, die durch ihre funktionellen und isolierenden Eigenschaften neue Maßstäbe setzt. In Kombination aus der 1-lagigen Polyesterwattierung und der 2-lagigen 3M™ Thinsulate™ Insulation-Veredelung entsteht so eine Materialkombination, die ihresgleichen sucht. Hier hat die Kälte keine Chance.